FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wieso Reisprotein?

Reis ist allgemein als Kohlenhydratlieferant bekannt. Aber Reis kann noch viel mehr: Das Reisprotein, das wir aus dem ganzen Reiskorn gewinnen, weist ein vollständiges Aminosäurenprofil auf und ist für den menschlichen Körper bestens verwertbar.

Nach der Produktion – sämtliche Prozesse laufen selbstverständlich ohne den Zusatz von Chemikalien ab – erhalten wir ein hochwertiges Reisprotein mit einem Proteinanteil von über 80% und idealer Bioverfügbarkeit. Das Aminosäureprofil des Reisproteins ähnelt zu 98% der Muttermilch und zu 97% dem Whey-Protein und ist somit perfekt ausbalanciert.

Was haben pflanzliche Proteine für Vorteile gegenüber den Whey- und Sojaproteinen?

Viele herkömmliche Proteinpulver enthalten eine grosse Zahl künstlicher Zusätze, auf die der gesundheitsbewusste Mensch gerne verzichten würde. Dazu zählen z. B. Emulgatoren, synthetische Süssstoffe, künstliche Aromen, künstliche Farbstoffe und Zitronensäure. Darüber hinaus kommen oft intensive, industrielle Herstellungsverfahren zum Einsatz, sodass das Endprodukt nichts mehr mit einem natürlichen Lebensmittel zu tun hat.

 

Sojaproteine zum Beispiel stammen meist aus stark verarbeiteten Sojabohnen, die einerseits im Rohzustand mit Abwehrgiften ausgestattet sind und andererseits auch im verarbeiteten Zustand für allergische Reaktionen verantwortlich sein können.

 

Unser Reisprotein wird aus Vollwert-Reis gewonnen und ist gentechnikfrei, hypoallergen und naturbelassen. Der Körper kann es zu fast 100 Prozent verwerten, ohne dass nichtverwertbare Stoffe zurückbleiben, die dann die Organe belasten.

 

Hanf enthält von Natur aus nicht so viel Eiweiss wie beispielsweise die Sojabohne. Da Hanf jedoch frei von sogenannten Trypsininhibitoren ist (die in der Sojabohne enthalten sind), ist Hanfprotein dem Sojaprotein weit überlegen und darf getrost als König der pflanzlichen Proteine bezeichnet werden.

 

Trypsininhibitoren sind Stoffe, die das Verdauungsenzym Trypsin, das die Proteine im Dünndarm verdaut, hemmen.

 

Im Maskelmän Erbsenprotein sind alle acht essentiellen Aminosäuren enthalten. Auffallend ist dabei der hohe Anteil der sogenannten verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAA), die für Muskelregeneration und Muskelaufbau besonders wichtig sind.

Die pflanzlichen Proteine haben mehr Fett als die industriell hergestellten Proteine. Ist das nun gut oder schlecht?

Hanfprotein liefert diese Begleitstoffe nicht in wahlloser, sondern in perfekter Form. So versorgt das Hanfprotein uns noch mit etwa 11 Gramm Hanföl pro 100 Gramm Hanfprotein. Hanföl ist dafür bekannt, die essentiellen Omega-3– und Omega-6-Fettsäuren im für den Menschen optimalen Verhältnis von 1 : 3 zu enthalten.

 

Die Ernährungsform, die wir in den westlichen Industrieländern heute praktizieren, liefert uns hingegen ein sehr unausgewogenes Verhältnis von 1:50 (Omega-3-/ Omega-6-Fettsäuren). Ein derart ungünstiges Fettsäureverhältnis kann insbesondere chronische Entzündungsprozesse fördern. Hanfprotein mit seinem einzigartigen Fettsäuremuster ist also auch hier ein äusserst wertvoller Helfer.

Was hat es mit den verzweigtkettigen Aminosäuren auf sich? BCAA

BCAA kommt aus dem Englischen und steht für “Branch-Chain Amino Acids”, zu Deutsch: “Verzweigtkettige Aminosäuren”.

 

BCAAs sind drei Aminosäuren, die jeweils unterschiedliche Eigenschaften haben:
• Leucin,
• Isoleucin und
• Valin.

BCAAs sind die einzigen Aminosäuren, die nicht in der Leber umgesetzt werden. Damit sind sie direkt und schnell für das Muskelgewebe verfügbar, wo sie in vielerlei Hinsicht eine positive Wirkung haben.

 

 

Was bedeutet die Verdaulichkeitsrate PDCAAS?

PDCAAS steht für „Protein Digestibility Corrected Amino Acid Score“ und dient der Beurteilung von Proteinqualitäten in Bezug auf die menschlichen Bedürfnisse als auch auf die Verdaulichkeit des einzelnen Proteins. Somit ist das Maskelmän Reisprotein für nahezu alle Altersstufen geeignet und bestverdaulich.

 

Der PDCAAS-Wert unseres Maskelmän Reisproteins liegt bei 1.00. Dieser Wert ist der höchste erreichbare PDCAAS-Wert, während zum Beispiel Rindfleisch bei 0,92, Soja bei 0.91 und Whey-Protein, je nach Hersteller bei plus-minus 1.00 liegt. Da der höchste erreichbare Wert 1.00 ist, sind Angaben von über 1.00 mit Vorsicht zu geniessen.

Wieso Proteine aus Hanf?

Hanfprotein ist so wertvoll, dass sich ein Mensch viele Monate lang ausschliesslich von Hanfprotein ernähren könnte, ohne auch nur die geringsten Nährstoffmängel aufzuweisen. Das liegt nicht nur am vollständigen und für den Menschen so optimalen Aminosäureprofil des Hanfproteins, sondern auch an seinem idealen Fettsäuremuster sowie seinen hohen Mineralstoff- und Vitamingehalten.

Wie viel Protein braucht der Körper pro Tag?

Um nach dem täglichen Workout die optimale Regeneration der Muskeln zu erzielen, empfiehlt der bekannte amerikanische Fitnesstrainer und Gewichtscoach Tom Venuto (Autor von „Burn the Fat, feed the muscle“) Kraftsportlern die Einnahme von 30 bis 60 g konzentriertes Protein – was zwei täglichen Portionen à 20 bis 30 Gramm Protein entspricht.

 

Wir sind uns bewusst, dass die Empfehlungen sehr stark auseinandergehen. Die Literatur zum Bodybuilding neigt zu hohen Angaben mit bis zu 3 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht (g/kg KG/Tag). Das Bundesamt für Gesundheit in der Schweiz (EDI/BAG) empfiehlt für den Erwachsenen Menschen als Minimum 0,8 und als Maximum 2,0 g/kg KG/Tag. Für den Sportler wird ca 1.5 g/kg KG/Tag mit individueller Anpassung empfohlen.

Verdauungsstörungen/Blähungen

Isolierte Proteinprodukte gelten als hochwertige Eiweissquellen. Doch haben sie auch massive Nachteile. Werden sie in grossen Mengen zum Zweck des Muskelzuwachses verzehrt, können sie zu einer Art Darmvergiftung führen, da sie im Allgemeinen frei von Ballaststoffen und anderen Begleitstoffen sind, die zu einer reibungslosen Eiweissverdauung beitragen könnten. Zudem führen die diversen Zusätze wie Emulgatoren, synthetische Süssstoffe, künstliche Aromen und Farbstoffe sowie Zitronensäure zu einer Verschlechterung der Verdaulichkeit. Das Protein bleibt zu lange im Verdauungssystem liegen, was Fäulnisprozesse, eine Übersäuerung sowie Ablagerungen im Darm begünstigen kann. Das Resultat kann dann ein Muskelabbau sein, da der Körper bei diesem ungünstigen Darmzustand nicht mehr in der Lage ist, seinen anabolen Muskelstoffwechselstatus beizubehalten.

 

Es ist also deutlich sinnvoller, ein Protein zu sich zu nehmen, das nicht nur Eiweiss liefert, sondern zusätzlich auch Ballaststoffe, essentielle Fettsäuren sowie Mineralstoffe und Vitamine. Alle diese Begleitstoffe kurbeln in ihrer Gesamtheit den Proteinstoffwechsel an und optimieren die Verdauung des Eiweisses. Der Säure-Basen-Haushalt kann sein gesundes Gleichgewicht halten und der Körper kann im anabolen Muskelstatus bleiben.

Biologische Wertigkeit

Um die biologische Wertigkeit des Erbsenproteins weiter zu erhöhen, kann es hervorragend mit Reisprotein kombiniert werden (Verhältnis etwa 30:70). Nur zwei Aminosäuren sind im Erbsenprotein nämlich in niedriger Dosierung enthalten: Cystein und Methionin.

 

Reisprotein hingegen ist reich ausgestattet mit eben diesen beiden Aminosäuren. Reisprotein ist dafür arm an Lysin. Doch genau dieses Lysin wiederum ist in hohem Mass im Erbsenprotein vorhanden.

 

Beide Proteine – Erbsenprotein und Reisprotein – ergänzen sich also perfekt.